Wirtschaft

Coronakrise lässt Flugverkehr einbrechen: Nur noch halb so viele Flüge wie im Vorjahr

Ein seltenes Bild zu Coronazeiten: Wegen des Virus mussten viele Flugzeuge am Boden bleiben.

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide überwachte im ersten Halbjahr 270'610 Flüge. Dies entspricht einem Rückgang von über 57 Prozent. Eine Zeit lang kam der Flugverkehr sogar ganz zum Erliegen.

(sku) Die Schweizer Flugsicherung Skyguide schreibt am Donnerstag von einem «historischen Verkehrseinbruch». Gemäss Mitteilung überwachte Skyguide im ersten Halbjahr 270'610 Flüge nach Instrumentenflugregeln. Dies seien 57,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang habe sich vor allem in den Monaten März, April und Mai eingestellt, als die Coronakrise ihren Höhepunkt erreicht hatte. Während dieser Zeit sei der Flugverkehr zeitweise fast gänzlich zum Erliegen gekommen. Vor der Coronakrise kontrollierte Skyguide im Januar und Februar im Vergleich zum Vormonat rund 1 bis 2 Prozent mehr Flüge. So war denn der verkehrsreichste Tag der 21. Februar – mit insgesamt 3'394 abgefertigten Flügen.

Von den kontrollierten Flügen seien 98,3 Prozent pünktlich abgefertigt worden, heisst es weiter. Diese hohe Pünktlichkeit habe Skyguide auch im Zeitraum vor der Coronakrise erreicht. Weiter habe die Pandemie keine Auswirkungen auf die Trainingsflüge und die Einsätze der Schweizer Luftwaffe sowie die militärische Flugsicherung von Skyguide gehabt.

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